Wettergott hat es gut gemeint mit Entschlammung

Während vor allem die Landwirte über die feuchte Witterung in diesem Winter klagen, hat das Wetter gepasst, um den Hagenbacher Altrhein zu entschlammen. Davon konnte sich jetzt auch Stadtbürgermeister Franz-Xaver Scherrer überzeugen. Es wäre nicht möglich gewesen, die Maßnahme durchzuführen, wenn es zu Dauerfrost gekommen wäre, bei dem sich der Altrhein zu einer Eisfläche verwandelt hätte. So kann jetzt aber die Entschlammung bis Anfang März beendet werden. Danach soll der Hagenbacher Altrhein von rund 40.000 Kubikmetern Schlamm befreit sein. Dazu sind auch ausreichende Wassermengen im Altrhein notwendig gewesen, um die Ablagerungen aus vielen Jahrzehnten in die Goldkehle in Maximliansau zu pumpen. In diesem Winter war das bei den lange andauernden Niederschlägen kein Problem.

Mit der Entschlammung ist zukünftig auch wieder ein besserer Abfluss in Richtung Schöpfwerk sichergestellt. Besonders in Hochwasserzeiten ergibt sich hier ein erheblicher Vorteil. Die Kosten sind mit rund 550.000 € veranschlagt. Sie werden vom Land mit 90 Prozent bezuschusst. „Der Eigenanteil von ca. 55.000 € sollte uns ein besserer Hochwasserschutz aber wert sein“ sieht Stadtbürgermeister Franz-Xaver Scherrer auch die Mittel der Stadt gut angelegt. Für die Überwachung der Arbeiten und der Organisation ein Dank an die Verbandsgemeinde Hagenbach, insbesondere an Herrn Ritter.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

(zur Verfügung gestellt durch Stadtbürgermeister F.X. Scherrer / Bilder: Walter Knöll)

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