Thomas Gebhart lehnt Hagenbachvariante ab

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) betont, dass er sich selbstverständlich auf allen politischen Ebenen dafür einsetzt, dass die von der rheinland-pfälzischen SPD-Landesregierung gewollte Hagenbachvariante nicht realisiert wird. „Ich begrüße sehr, dass wir in der Bewertung der Hagenbachvariante übereinstimmen, wir sind hier absolut einer Meinung“, so Gebhart zu der Bitte des Verbandsbürgermeisters Reinhard Scherrer, sich dafür einzusetzen, dass die Hagenbachvariante nicht kommt. (Rheinpfalz vom 7. Februar 2011). Gebhart: „Dieser Bitte komme ich auch weiterhin voller Überzeugung nach. Ich halte die vorliegende Planung der SPD-Landesregierung (Hagenbachvariante) für die denkbar schlechteste Lösung und lehne sie ab.“

„Daher spreche ich mich seit Jahren gegen die von der Landesregierung favorisierte und gewollte Hagenbachvariante aus. Dies habe ich als Landtagsabgeordneter getan. Mein Nachfolger im Landtag, Martin Brandl, vertritt diese Position ebenfalls mit Nachdruck. Leider lässt sich jedoch die Landesregierung von ihrem Vorschlag Hagenbachvariante bis auf den heutigen Tag nicht abbringen. Selbstverständlich setze ich mich in meiner jetzigen Funktion als Bundestagsabgeordneter dafür ein, dass sich der Bund nun im aktuellen Linienbestimmungsverfahren der Planung des Landes (Hagenbachvariante) nach Möglichkeit nicht anschließt. Dies erfolgte bislang nicht nur schriftlich, sondern auch im persönlichen Gespräch mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Dieser hat mir erfreulicherweise mitgeteilt, dass meine Argumente gegen die Hagenbach-Variante in die Beurteilung der Varianten seitens des Bundes eingehen werden.“

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Martin Brandl wird Peter Ramsauer zudem am 1. März in den Kreis kommen. „Es bleibt unser gemeinsames Ziel, die Hagenbachvariante zu kippen. Wir hoffen, dass dies gelingen wird“, so Brandl und Gebhart.

Der teilweise Rückbau der B9 sowie der K19 ist nach Plänen der Landesregierung Bestandteil der Hagenbach-Variante. „Der Rückbau würde dazu führen, dass die Menschen in der Region erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen. Neue Schleichverkehre durch Ortskerne würden entstehen. Dies kann doch niemand ernsthaft wollen. Die Hagenbachvariante ist mit erheblichen Nachteilen für die Bevölkerung verbunden. Stattdessen sollte die Verkehrssicherheit auf der vorhandenen B 9-Trasse möglichst rasch erhöht werden“, so Gebhart abschließend.

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