Seniorennachmittag am 13.12.2009

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Seniorennachmittag am 13.12.2009

Beitragvon Administrator » Sa 19. Dez 2009, 18:19

Seniorennachmittag am 13.12.2009
Begrüßung F.X. Scherrer Stadtbürgermeister,

Meine lieben Seniorinnen und Senioren,
liebe Gäste,

Vorweihnachtliche Feiern im Kreis von Menschen, mit denen man im Alltag viel zusammen ist, gehören, wie ich finde, mit zum Schönsten, was die Adventszeit zu bieten hat. Sie verbreiten bereits eine weihnachtliche Atmosphäre, sie halten alte Traditionen lebendig und laden ein, in festlich geschmückten Räumen gemütlich zusammenzusitzen.

Liebe Seniorinnen und Senioren, ich freue mich, Sie zu diesem adventlichen Nachtmittag begrüßen zu dürfen und darf Ihnen die Weihnachtsgrüße des Stadtrates übermitteln.

Die Adventszeit ist eine Vorbereitungszeit, eine Zeit der Erwartung. Deshalb schmücken wir unsere Wohnungen mit Kerzen und Tannengrün, backen Plätzchen und suchen nach Geschenken für unsere Lieben. Auch draußen ist überall zu spüren, dass Weihnachten naht: Straßen und Plätze bekommen vorweihnachtlichen Glanz, und in vielen Städten ist es wieder üblich, Weihnachtsmärkte abzuhalten.

Liebe Seniorinnen und Senioren, Sie haben schon viele Weihnachten erlebt, viele Feiern in guten und weniger guten Zeiten. Wahrscheinlich denken Sie in der Adventszeit an die Feiern Ihrer eigenen Kindheit oder der Zeit, als Ihre Kinder und Enkel noch klein waren. Schon von diesen Erinnerungen her ist Weihnachten mit vielen Gefühlen verbunden.

Aber seine Bedeutung liegt auch darin, dass es nach wie vor aktuelle Botschaften bereithält. Weihnachten hat den meisten Menschen etwas zu sagen; es verkündet Botschaften, die existenzielle Erfahrungen ansprechen.

Weihnachten spricht von Hoffnung. Davon, dass Licht und Dunkelheit keine starren, unverrückbaren Gegensätze bilden; davon, dass auch unter widrigen Umständen Leben möglich ist. Weihnachten spricht davon, dass wir Furcht überwinden können, dass Sorgen und Ängste auch vergehen.

Weihnachten spricht vom Frieden. Sie, liebe Seniorinnen und Senioren, wissen sehr genau, wie kostbar Frieden ist. Sie haben den letzten Weltkrieg noch selbst erlebt; Sie haben die Trümmerlandschaft, die er in jeder Beziehung hinterlassen hat, mit eigenen Augen gesehen.

Sie kennen die Sehnsucht nach einer Welt, in der Frieden für alle besteht; nach einer Welt, die allen Menschen Chancen bietet; nach einer Welt, die überall Lichter der Hoffnung entzündet. Wie schaffen wir eine bessere Welt? Das ist eine Frage, die Weihnachten stellt; das ist eine Frage, auf die wir immer wieder eine Antwort finden müssen.

Und zwar als Gemeinschaft. Auch davon spricht Weihnachten. Es hält eine Botschaft für alle bereit, für die armen Hirten wie die reichen Weisen aus dem Morgenland; für die Kinder, die im familiären Weihnachtsfest im Mittelpunkt stehen, und für die Älteren, die sich mit den Kinder freuen und das besinnliche der Weihnachtszeit schätzen.

Weihnachten bringt alle zusammen.

Und das bringt mich zu dem weiteren wichtigen Punkt, der das Verhältnis von Jung und Alt angemessen beleuchtet. Denn die Seniorinnen und Senioren von heute suche sich oft neue Aufgaben oder neue Hobbys. Und ich muss sagen, ich finde es immer wieder beeindruckend, wofür und wie stark sich Seniorinnen und Senioren engagieren und was sie noch alles zuwege bringen.

Was wären wir ohne Sie, wären die Vereine ohne Sie. Ihre Unterstützung und Bereitschaft etwas mehr zu tun als andere trägt dazu bei, die Gemeinschaft in unserer Stadt zu fördern. Dafür möchte ich Ihnen heute vielmals danken.

Menschen wie Sie, die auf Jahrzehnte gelebten Lebens zurückblicken, haben viele Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt: Sie möchten die weitergeben – und unsere Gesellschaft hat viel davon, dieses Wissen und diese Erfahrungen abzufragen.

In Krisenzeiten – das haben Sie, liebe Seniorinnen und Senioren, wohl mehr als einmal erlebt -, aber nicht nur dann rücken die Menschen zusammen. Sie wissen dann, dass sie einander brauchen. Und sie wissen zu schätzen, was sie einander geben können.

Auch davon erzählt die Weihnachtsgeschichte. Von Menschen, die sich um eine Krippe versammeln und das Wunder einer Geburt gemeinsam feiern, Weihnachten ist deshalb nicht nur ein besinnliches, sondern auch ein zutiefst frohes Fest.

In diesem Sinne, liebe Seniorinnen und Senioren, wünsche ich Ihnen eine schöne, fröhliche Feier heute nachmittag, Ihnen und all Ihren Angehörigen friedvollen Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr.



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(Bilder und Text durch Stadtbürgermeister F.X. Scherrer zur Verfügung gestellt.)

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