Situation in der John-F.-Kennedy-Straße

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Markus
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Situation in der John-F.-Kennedy-Straße

Beitragvon Markus » So 29. Jun 2008, 13:18

(Gehweg-) Situation in der John-F.-Kennedy-Straße

Am 25. Juni 2008 erschien in der "Rheinpfalz" ein Bericht über unzufriedene Anwohner der John-F.-Kennedy-Straße in Hagenbach. Die Unzufriedenheit bezieht sich auf die (Teil-) Asphaltierung der Gehwege - die Anwohner hätten stattdessen lieber Pflaster.

Offenbar wurde zudem zeitgleich mit der Asphaltierung in der Friedenstraße Pflaster verlegt. Ein weiterer Punkt, den die Anwohner nicht nachvollziehen können.

Für den weiteren Verlauf der Arbeiten ist es - dem Bericht nach - geplant, die Gehwege der John-F.-Kennedy-Straße ausschließlich mit Asphalt auszubessern.

Eine Anwohnerin sammelte daraufhin Unterschriften gegen den Asphaltbelag und übergab sie Stadtbürgermeister Scherrer.

Daraufhin erhielten die entsprechenden Bewohner einen Brief, in dem es unter anderem hieß, dass in Maximiliansau ähnliche Gehwege existieren würden.

Rätselhaft:
Es gibt sicherlich auch jede Menge Gemeinden, bei denen ausschließlich gepflasterte Gehwege existieren. Was soll also dieser Hinweis aussagen?

Vielleicht hätte man die Bürger einfach vor Beginn der Asphaltierung fragen sollen, was sie davon halten?

Weiterhin heißt es in dem Bericht, dass es einen "Gehwegstau" von fünf Jahren gebe. Darunter versteht man wohl, dass die Gemeinde fünf Jahre notwendigen Gehwegsanierungen hinterherhinkt.

Aber weiter mit dem Bericht:

Vorrangig müssen demnach Rhein- und Friedenstraße ausgebessert werden. Hier habe die Stadt dann nur die Entscheidung zwischen Komplettsanierung auf Kosten aller Bürger (nämlich durch die berühmten "wiederkehrenden Beiträge" die es auch für die Raiffeisenstraße gibt!) oder eben der Sanierung auf Kosten der Stadt. Und da in Zeiten leerer Kassen die Asphaltierung günstiger sei (nämlich um 2/3 im Vergleich zu Pflaster), sei die Asphaltierung das geeignete Mittel.

Durchaus nachvollziehbar: Man möchte sparen (vielleicht auch, weil dieser Brief der Kreisverwaltung Germersheim exisitiert? Link)!

Aber dann verstehe ich wiederum folgendes nicht:
Wieso fängt man ausgerechnet in der John-F.-Kennedy-Straße mit dem Sparen an?

Ist es nicht konsequenter dann ebenfalls (aus Kostengründen) die Gehwege der beiden anderen Straße zu asphaltieren, anstatt das deutlich teurere Pflaster zu verwenden? Oder hat die genannte Anwohnerin Recht, wenn sie meint, dass man bei der Stadt wohl gemeint habe, in der John-F.-Kennedy-Straße gebe es - möglicherweise aufgrund der ehtnischen Zusammensetzung der dortigen Bewohner - weniger Widerstand?

Wenn die Stadt manchmal etwas offener handeln würde und die betroffenen Bürger die Entscheidungen nachvollziehen könnten, dann gäbe es für manche Massnahmen sicherlich auch mehr Verständnis seitens der Bürger...

In diesem Zusammenhang sei an das "Leitbild 2020" erinnert:
Unter Punkt 7 ist dort aufgeführt:

Beteiligung der Bürger an der Kommunalpolitik

Wo wollen wir hin?
Was zeichnet uns in der Verbandsgemeinde aus?


Die Bürger kennen ihre Möglichkeiten der Einflussnahme und nutzen diese.
Sie fühlen sich eingebunden und tragen die Entscheidungen mit.

Was wollen wir im Themengebiet konkret erreichen?

  • Entscheidungsgrundlagen, Entscheidungen und Informationen der Gemeinden sind im Internet abrufbar.
  • Durch Nutzung zeitgemäßer Medien und Kommunikations-Plattformen werden die Bürger aktiv am politischen Leben beteiligt.
  • Projektbezogene Bürgerbeteiligung wird gelebt.

Aktive Bürgerbeteiligung sieht in meinen Augen anders aus...
Hier müssen den Worten und Ankündigungen auch mal Taten folgen!

Ein Leitbild, das nur auf dem Papier besteht, braucht keiner! Oder wird den Bürgern auch hier etwas falsch kommuniziert und die Verantwortlichen verstehen etwas völlig anderes darunter?

Hinweis
Bei diesem Beitrag handelt es sich um die private Meinung bzw. um Fragen des Verfassers, die er aufgrund der ihm zugänglichen Quellen (Zeitungen usw.) gebildet hat oder sich stellt.

Diese müssen (auch aufgrund der sicherlich nicht immer umfassend informierenden Quellen) nicht auf tatsächlichen Gegebenheiten beruhen.

Ich zitiere hier Wikipedia:
Eine Meinung (von indogermanisch moino Wechsel, Tausch) ist die in einem Menschen bestehende subjektive Ansicht bzw. Einstellung zu Zuständen, Ereignissen oder anderen Personen (rechtlich: Werturteil).

Eine Meinung äußert sich in einer Aussage und ihre wesentliche Aufgabe ist die Bewertung oder Beurteilung, sie sagt aus, wie jemand etwas sieht. Eine Meinung entsteht auf der Basis eigener Erfahrungen und eigenen Wissens vor dem Hintergrund der eigenen gesellschaftlichen Umgebung und Deutungsmuster und ist eine Folge kognitiven Denkens, somit immer ein von gesellschaftlichen Gültigkeiten geprägter individuell gebildeter Standpunkt. Wissen steht seit der griechischen Philosophie im Gegensatz zur Meinung, wobei aber auch oft das Wissen als eine Meinung betrachtet wurde.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Meinung


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