Baugebiet Nord - Update

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Buerger
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Baugebiet Nord - Update

Beitragvon Buerger » Mo 18. Sep 2017, 10:41

Am 27.09.2017 ist um 19:00 Uhr eine öffentliche Sitzung des Bauausschusses im Kulturzentrum. Thema ist das Baugebiet Nord.

Hier noch einmal die wichtigen Aussagen und Fakten:

Alles ist im EinheitlichenRegionalplan Rhein-Neckar (ERP) festgeschrieben und eingezeichnet. (Die Hagenbach-Variante übrigens als Planung auch noch.)

Aus dem Bericht der Freien Wähler zur Stadtratssitzung vom 06.10.2017:

Herbert Kölbl fand es ebenfalls wichtig, wieder Baugebiete auszuweisen. Die Menschen, die hier arbeiten, sollten auch die Möglichkeit haben, hier zu wohnen. Nachdem der Umzug des Sportplatzes nicht geklappt hat, besteht an der geplanten Stelle eine gute Möglichkeit. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sich dort ein einheitliches Bild bietet und die Bauhöhen einigermassen einheitlich sind. Auch sei es wichtig, Richtlinien zu erstellen, wie die Bauplätze vergeben werden. Für die Zukunft sollte die Möglichkeit bestehen, zwischen der Fa. Endisch und dem neuen Baugebiet eine Strasse als Erschliessung zu bauen. In Richtung zum Baugebiet müsse Platz für Lärmschutz erhalten bleiben. Es könnte sich ja irgendwann die Erkenntnis durchsetzen, dass Hagenbach auch eine Nordumgehung braucht. Am REWE-Kreisel besteht bereits ein Anschluss dafür. Unter diesen Voraussetzungen würden die Freien Wähler dem Neubaugebiet zustimmen.
Christian Hutter sprach sich dafür aus, die Strasse nicht mit dem Baugebiet zu verquicken. Man sollte die Verkehrssituation betrachten und das Landesamt für Mobilität (LBM) hinzuziehen, damit die Planung verbessert wird.
Karl Münzing (CDU) verwies darauf, dass die meisten Grundstücke in Privatbesitz seien und die Stadt wenig Möglichkeit hat, auf die Vergabe Einfluss zu nehmen.

(Das könnte sich ein wenig geändert haben, siehe der Jahresrechnung für 2016 unter D.1.2.2 Sonstige unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte:
Die Zugänge bei den unbebauten Grundstücken resultieren zum größten Teil aus dem Erwerb des Ackerlandes in der Gewanne ‚Rott auf der Kehl‘.)
F. X. Scherrer schlug vor, die Aufstellung des Baugebiets zu beschliessen, wobei die Möglichkeit einer Erschliessungsstrasse erhalten bleibt.

Beschluss des Stadtrates vom 06.10.2016:

1. Der Stadtrat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans „Nord V“ gemäß § 2 Abs. 1 BauGB entsprechend dem Geltungsbereich des in der, zur Sitzung vorhandenen, Anlage rot umrandeten Bereichs.
2. Die Verwaltung soll zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden mit dem LBM Gespräche über die Verkehrsführung im Zusammenhang mit der Erweiterung des Neubaugebiets Nord V führen.
Sind wir mal gespannt was es zum Punkt 2 des Beschlusses nach einem Jahr der Arbeit zu sagen gibt. (Hier ist doch wohl nicht von dem letzten grandiosen Vorschlag aus der Sitzung vom 06.07.2017 auszugehen, hier ging es ja schließlich in erster Linie um Tauschgeschäfte/Umwidmungen in Zusammenhang mit der Erschließungsstraße Ost.)

Buerger
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Re: Baugebiet Nord - Update

Beitragvon Buerger » Mi 20. Sep 2017, 08:01

Ergänzung!
Hier die Vorlage dazu (seit gestern online):

Sachverhalt:
In der Sitzung am 06.10.2016 hat der Stadtrat den Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB für den Bebauungsplan “Nord V“ gefasst.
Das beauftragte Planungsbüro Piske hat Varianten für die Einteilung und Gestaltung des neuen Baugebiets erarbeitet. In der Sitzung werden diese Varianten von einem Vertreter des Planungsbüros näher vorgestellt und erläutert. Für Fragen steht das Büro im Anschluss zur Verfügung.
Der Bauausschuss wird um Vorberatung der Varianten und Empfehlung an den Stadtrat gebeten.
Ausschließungsgründe gemäß § 22 GemO sind zu beachten. Ausschussmitglieder, bei denen ein Ausschließungsgrund nach § 22 Abs. 1 GemO vorliegt, haben dies dem Stadtbürgermeister vor der Beratung und Entscheidung mitzuteilen.

Beschlussvorschlag:
Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat für die Einteilung und Gestaltung des Baugebiets die Variante ______ zu wählen.
Zu der vorgeschlagenen Variante werden noch folgende Anregungen gegeben:...
Die Variante soll (unter Berücksichtigung der genannten Anregungen) als Grundlage für die Ausarbeitung des Bebauungsplanvorentwurfes dienen.

Also ist davon auszugehen, dass in der nächsten Stadtratssitzung entschieden wird. Schauen wir mal wo eine Umgehungs-/Erschließungsstraße planungsmäßig verbleibt, wie gr0ß die Grundstücke werden sollen (maximaler verdichtet, mit handtuchgroßen Vorgärten/Gärten oder etwas großzügiger) und wie man sich eine Entwicklung vorstellt- alles auf einmal, schrittweise, von wo nach wo....
Ach ja im Kulturzentrum ist viel Platz - aber nur zum Zuhören!


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