Osterkrone Hagenbach 2009 - Grußworte des Stadtbürgermeister

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Osterkrone Hagenbach 2009 - Grußworte des Stadtbürgermeister

Beitragvon Administrator » Di 14. Apr 2009, 10:57

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Osterkronenaufstellung 2009 am 11. April 2009
Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer


Liebe Kinder,
meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger

Ostern, Ostern, Auferstehn,
lind und leis die Lüfte wehn.
Hell und froh die Glocken schallen,
Osterglück den Menschen allen.

Mit diesem Ostergruß heiße ich Sie alle herzlich willkommen.

Unsere Osterkrone schmückt wieder, wie seit Jahren unseren Brunnen. Wir feiern wieder Ostern. Zeit urdenklichen Zeiten feiern Menschen Ostern. Sie feiern den Frühling und die Auferstehung. Die Knospen springen auf. Die ganze Natur blüht auf. Das Leben hat über den winterlichen Tod gesiegt.

Es ist also kein Zufall, dass wir Christen Ostern am Frühlingsanfang feiern, dieses Jahr bei Vollmondzeit. Wenn der Mond am Himmel neu geboren wird – dann erfahren wir doch, dass die Dunkelheit niemals das letzte Wort behält.

Neues soll aufbrechen: Versöhnung, Frieden, Hoffnung, Vertrauen und Leibe. Denn Ostern ist so etwas wie Licht im Frühling, wie Aufbruch aus dem Dunkel der Tage und der Nacht der Schuld. Ostern ist Auferstehung eines jeden, der glaubt.

So sind es zwei Symbole aus der Natur im Frühling, die die Feier der Osternacht prägen und die uns an das Geheimnis der Auferstehung heranführen: das Licht und das Wasser.

Mit der Entzündung des Osterfeuers heute abend, wird mitten unter uns dann das Licht aufleuchten, und die Helligkeit und Wärme erfreuen.

Das zweite österliche Element ist das Wasser. In der Osternacht wird das Taufwasser geweiht, das Zeichen für die Aufnahme des Menschen in den Lebensstrom Gottes.

Wasser ist etwas köstliches. Es macht sauber und frisch, es stillt unseren Durst, und es weckt neues Leben. Ohne Wasser verwelken die Blumen und sterben die Keime.

So ist auch unser geschmückter Brunnen ein Sinnbild des Lebens.

Die Eier und das Grün ein Symbol des Lebens und das Wasser als Quelle der Erfrischung und Erneuerung.

Ich bedanke mich bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer des Obst- und Gartenbauvereins für die Gestaltung dieser wunderschönen Osterkrone. Ich danke den Männern vom Bauhof für die Aufstellung sowie Herrn Bentz für die motorische Hilfestellung.

Dank an die vielen Messdienerinnen und Messdiener für das Rätschen über die Kartage, sowie an Pfarrer Stefan Braun für die Segensworte.

Meine sehr verehrte Damen und Herren,

das Geheimnis des neuen österlichen Lebens, das sich uns als Symbol des Wasser erschließt, erzählt auch ein kleines schwedisches Waldmärchen:

Ein weißer Mann, der in China lebte, stand lange vor einem großen Fluss und sah nachdenklich in das fließende Wasser. „Warum tust du das?“ fragte in jemand. Wieder schaute der weise lange in das fließende Wasser, dann sagte er: „Wir Menschen müssten wie fließendes Wasser sein: klar und rein, weich und doch kraftvoll, um Lasten tragen zu können, freigiebig und großzügig, erfrischend und reinigend. Überall wohin Wasser kommt, da schenkt es Leben. So müssten wir Menschen sein.“

Dass uns dieses Geheimnis des Lebens aufleuchtet, das wünsche ich uns allen von Herzen.
Ihnen und Euch allen sowie Ihren Angehörigen wünsche ich ein schönes Osterfest.


(Quelle: Bilder und Text durch Stadtbürgermeister F.X. Scherrer zur Verfügung gestellt)

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