Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Hier darf über alles Mögliche diskutiert werden.
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Markus
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Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Markus » Mo 16. Feb 2009, 13:55

Am Samstag, den 14.2.2009, stand ein Artikel in der Rheinpfalz, in dem es darum ging, wie am Mittwoch im Stadtrat diskutiert wurde, wie man den Schwerlastverkehr aus Hagenbach, und hier insbesondere aus der Luitpoldstraße, heraushalten könne.

Über das Vorgehen und mögliche Lösungswege konnte, zum wiederholten Male, keine Einigung gefunden werden.

Der Vorschlag, dass man den Verkehr durch die Luitpoldstraße mittels einer Einbahnstraße fernhalten wolle, ist dabei in zweierlei Hinsicht unsinnig. Erstens könnten die entsprechenden LKW auf dem Rückweg doch durch die Luitpoldstraße fahren (da laut dem Bericht die Einbahnstraße in Richtung Friedenstraße vorgeschlagen wurde) und somit wäre zwar eine Reduzierung des entsprechenden Verkehrs erreicht, aber eine Lösung wäre es nicht. Das wäre dann eher eine Steilvorlage für Hagenbacher Witze... :)

Vielleicht hat sich die SPD-Ratsfraktion an dem Motto der Landesregierung orientiert, dass da lautet: "Wir machen's einfach". Aber auch die Idee, "es einfach zu machen", in der Hoffnung, dass die LKW und Busse mit der Zeit einsichtig werden, da sie an der VR-Bank aufgrund des zu engen Wendekreises nicht in die Rheinstraße einbiegen können, überzeugt nicht gerade durch Kompetenz. Als Bürger erwarte ich eigentlich von meinem Politikern, dass sie sich auch etwas bei ihrer Arbeit denken und es nicht einfach nur machen... :!:

Da glänzt doch eigentlich der Vorschlag von Stadtbürgermeister F.X. Scherrer, die Straße vom Langenberg aus für LKW zu sperren.

Wieso man auf diese Idee nicht weiter eingeht, ist mir unverständlich. Nur weil man sich dann an die Landesregierung wenden müsste? Also wenn man hier wirklich eine Lösung sucht, dann sollte es zumindest nicht an diesem Versuch scheitern. Vielleicht spielen hier auch schon wahltaktische Überlegungen eine Rolle. Wie stünde man als CDU da, wenn die SPD-Ratsfraktion, dann damit glänzen könnte, dass die SPD-Landesregierung dieses Durchfahrtsverbot befürwortet habe? Vielleicht ein Grund, wieso man dieses an sich gute Idee nicht weiter verfolgt...

Dabei bleibt natürlich eine Gefahr:
Würde ein Durchfahrtverbot in dieser Forum realisiert, dann darf auf keinen Fall an dem Schild der Zusatz angebracht sein "Anlieger frei", denn das würde das Vorhaben ad absurdum führen. Schließlich hätte jeder LKW das Anliegen, zu den enstprechenden Kieswerken zu gelangen.

Zudem bestünde die Gefahr, dass LKW auf dem Rückweg in Richtung Bienwald-B9 doch wieder durch die Luitpoldstraße fahren könnten, da diese durch eine solche Maßnahme vermutlich nur aus Richtung Langenberg kommend durch obige Maßnahme gesperrt wäre. Hier wäre dann wieder die Gemeinde am Zug und müsste eine innerörtliche Sperrung anbringen, die sowohl Luitpoldstraße wie auch Rheinstraße vor durchfahrendem Schwerlastverkehr schützt.

Was mir aber auch fehlt, sind Zahlen über die tatsächliche Verkehrsbelastung durch LKW in der Luitpoldstraße. Von wie vielen durchfahrenden LKW wird hier überhaupt gesprochen? 10? 20? 50? Oder vielleicht noch mehr? Denn oftmals weichen tatsächliche und gefühlte Verkehrsbelastung doch erheblich voneinander ab...

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Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Buerger » Fr 12. Nov 2010, 20:17

Einfach mal auf der Web-Seite bei den freien Wählern Hagenbach unter der Rubrik Archiv und dort unter Einwohnerversammlung 2006 nachschauen, dort ist eine Tabelle mit Erläuterungen. Zudem wurde eine erneute Zählung angekündigt (kostet wieder mal Geld, die Ergebnisse führen aber letztendlich nicht zu Änderungen wie die Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt hat, die Entscheidungsfreudigkeit ist bzgl. der Luitpoldstraße nicht sehr hoch. Wären hier vielleicht Entscheidungsträger betroffen... ).

Zorro

Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Zorro » Fr 12. Nov 2010, 22:40

... und welche Entscheidung sollte der Rat Deiner Meinung nach "freudig" treffen? Luitpoldstraße ist nicht das einzige Verkehrsproblem. Die Anwohner der Habsburger Allee haben noch mehr auszuhalten, hauen aber öffentlich nicht so sehr auf die Pauke.

Wie wär's eigentlich mit einer Einbahnstraße Habsburger Allee/Friedenstraße?

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Markus
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Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Markus » Fr 12. Nov 2010, 23:00

Buerger hat geschrieben:Einfach mal auf der Web-Seite bei den freien Wählern Hagenbach unter der Rubrik Archiv und dort unter Einwohnerversammlung 2006 nachschauen, dort ist eine Tabelle mit Erläuterungen.

Hier : http://www.freiewaehler-hagenbach.de/Archiv/archiv.html ?
Da finde ich nur "Sitzungen des Stadtrats", "Bürgerversammlung", "Hauptversammlung", "Sonstiges" - aber keine "Einwohnerversammlung". Und aus 2006 ist dort gar nichts zu finden, egal in welcher Rubrik. Kannst Du ggf. den Link hier reinstellen?

Zorro hat geschrieben:Luitpoldstraße ist nicht das einzige Verkehrsproblem. Die Anwohner der Habsburger Allee haben noch mehr auszuhalten, hauen aber öffentlich nicht so sehr auf die Pauke.

Wie wär's eigentlich mit einer Einbahnstraße Habsburger Allee/Friedenstraße?

Die Anwohner der Habsburger Allee haben in der Vergangenheit auch schon einiges bewegt, was Gestaltung und Ausbau der Straße angeht. Dass sie, im Vergleich zur Luitpoldstraße, einiges mehr aushalten müssen, steht allerdings außer Frage.

Aber eine Einbahnstraßenregelung für Habsburger Allee / Friedenstraße ist dann doch wirklich etwas "unrealistisch"... :)

Zorro

Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Zorro » Sa 13. Nov 2010, 08:14

... ich mään jo bloß!

Einwohnerversammlung ist wohl die von 2005 gemeint:
http://www.freiewaehler-hagenbach.de/Ar ... 02_05.html

Zorro

Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Zorro » Sa 13. Nov 2010, 08:20

Mein anderer Vorschlag neben Einbahnstraße Habsburger Allee/Friedenstraße wären Panzersperren vor den Stadttoren. Was ist nun realistischer? :lol:

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Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Chris » Fr 26. Nov 2010, 22:02

Persönlicher Bericht aus der Stadtratssitzung vom 04.11.2010


Ich habe in der Stadtratsitzung am 04.11.2010, in der erneut über die Verkehrssituation Luitpoldstraße diskutiert wurde, FÜR die große Verkehrszählung und GEGEN den Antrag der SPD (sofortigen Einrichtung einer Einbahnstraße in der Luitpoldstraße) gestimmt.



Hierzu meine Beweggründe:
Die Luitpoldstraße wie auch die Habsburgerallee, Rhein- und Friedensstraße sind die am stärksten befahrenen Straßen in der Stadt Hagenbach. Neben Anwohnern werden sie vor allem von Elsässern und Neuburgern, sowie Betriebsfahrzeugen (LKWs) des Industriegebiets bzw. den Kiesfirmen benutzt.
Hierbei zeigt sich das enorme Verkehrsproblem von Hagenbach als „Durchgangs“-Stadt.
Mag der Verkehrsfluss vom Industriegebiet/Neuburg in Richtung Karlsruhe/Wörth durch die Ortsumgehungsstraße zwar abgenommen und zu einer spürbaren Verbesserung für Rhein- und Friedensstraße geführt haben, ist das Hauptverkehrsproblem, nämlich der Verkehrsfluss Richtung Berg / Elsass keinesfalls zum erliegen gekommen.

Eines vorweg und das ist meines Erachtens unbestreitbar:
Die Lösung bzw. wenigstens Verbesserung, kann nur der Ausbau der jetzigen Straße über den Langenberg nach Kandel bringen.
Dadurch könnte zumindest das größte Problem (Pedelverkehr ins Elsass) zum größten Teil gemindert werden.
(Soviel zu Fairness:
Auch die umstrittene Hagenbach-Variante könnte zumindest für den Innerstädtischen Verkehr eine Verbesserung bringen. Der Preis, die Vernichtung unseres Naherholungsgebiets, unseres Wasserschutzgebiets und unsere Natur allgemein, ist hoch, zu hoch für mich und meine Partei. Deshalb werden wir weiterhin zusammen mit unserem CDU-Landtagsabgeordneten Martin Brandel und unserem CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart mit allen Mitteln dagegen kämpfen.)

Das löst allerdings das Problem der Luitpoldstraße nicht.
Fakt ist, wir haben Industrieverkehr, der irgendwie durch die Stadt durchkommen muss.
Fakt ist auch, wir brauche Industrie. Nur durch Gewerbesteuereinnahmen kann die Stadt aktiv gestalten und Kindergärten, Spielplätze, Friedhöfe etc. etc. aufrechterhalten und so Leben in „unserer“ Stadt überhaupt lebenswert machen.

Fakt ist auch (und damit kommen wir dem Problem der CDU-Fraktion sehr nahe) der Verkehr nimmt naturgemäß immer den kürzesten / günstigsten Weg.
(Es würde ja auch niemand um von Hagenbach nach Neuburg zu kommen, freiwillig den Umweg über Berg fahren)
So stellt sich also die Frage, was passiert, wenn ich die Luitpoldstraße wie von den Anwohnern verlangt sperre?

Zwei denkbare Lösungsmöglichkeiten
1. Der LKW-Verkehr, der Richtung Kandel/Elsass will, fährt durch die Rheinstraße.

Das dies nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, erkennt sogar ein Blinder.
Kurzum, der Wendekreisel ist viel zu eng. Gegenverkehr bzw. auch die parkenden Autos der Kunden der neuen Bäckerei im „alten“ VR-Bankgebäude machen ein Wendemanöver zum halsbrecherischen Fahrvergnügen.
Und da gebe ich Markus (siehe ganz oben) Recht, mit Sicherheit eine neue Vorlage für die allseits beliebten Hagenbacherwitze.

Ach ja und die, die es dann doch „mit allen Spiegeln schaffen“ dieses Hindernis zu überwinden, fahren dann natürlich die Friedenstraße hoch Richtung Sportplatz.
(So dass es für die Anwohner der Friedenstraße alles beim Alten bleibt.)

Ergo:
Anwohner der Luitpoldstraße :D
Anwohner der Rheinstraße :x
Anwohner der Friedenstraße :x


2. Der LKW-Verkehr, der Richtung Kandel/Elsass will, fährt über die Ortsumgehung:

Auf den ersten Blick ist diese Vorstellung verlockend.
Anwohner der Luitpold-, Rhein- und Friedensstraße atmen auf. Doch zu welchem Preis?
Hagenbachs unbestritten am stärksten befahrene Straße, die Habsburgerallee, bekommt nun noch eins dazu.

Ergo:
Anwohner der Luitpoldstraße :D
Anwohner der Rheinstraße :D
Anwohner der Friedenstraße :D
Anwohner der Habsburgerallee :x


Man sieht also, was man auch tut, irgendeiner ist immer sauer. Die einen mehr und die anderen weniger.
Dass eine solche Entscheidung schwierig ist, versteht wohl jetzt jedes Kind.

Das Problem, dies sind alles nur Modelle.
Was der Verkehr wirklich tun wird, können wir nur erahnen. Einige mögen daher sagen: „Dann macht doch mal überhaupt was, dann sehen wir ja was passiert“.
Diese Vorgehensweise wäre nicht nur dumm sondern vor allem voreilig. Die Verkehrsprobleme von Hagenbach sind nicht über Nacht zu lösen. Daran ändert auch die jetzt mit großer Mehrheit beschlossene Verkehrszählung nicht.
Eines steht jedoch fest, das Motto der SPD-Landesregierung „Wir machen’s einfach“ bringt für Hagenbach nicht die Lösung. Wenn wir heute dem Antrag der Bewohner der Luitpoldstraße Hals-über-Kopf zustimmen, stehen morgen (ZURECHT) die Anwohner der Rheinstraße/Friedensstraße/Habsburgerallee etc. vor der Tür und fordern ebenfalls eine Verkehrsberuhigung. Aber wo hin mit dem Verkehr. (Ein Tunnel wäre da wohl die beste Lösung :lol: )

Der Antrag unsere Stadtbürgermeisters F.X. Scherrer ist daher äußerst klug und überlegt.
Denn erst mal Nachdenken; die Fakten (Anzahl der durchgefahrenen Autos) auf den Tisch und dann wird eine Entscheidungen getroffen.

Ob dem Rat durch die Verkehrszählung „ein Licht auf geht“, weiß ich jetzt noch nicht. Jedoch sind die 6.700 € keinesfalls schlecht angelegt. Vielmehr können wir eine saubere und fundierte Gewissensabwägung, ob wir in den bestehenden „natürlichen“ Verkehrsfluss mit Durchfahrverboten / Einbahnstraßen / zeitlichem Fahrverbot etc. eingreifen, erst dann treffen, wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen.
Vielleicht (um eine politische Spitzfindigkeit noch einzubauen) sollte sich die SPD-Fraktion nicht ein all zu großes Vorbild an „Ihrer“ SPD-Landesregierung nehmen, denn das man mit „wir machen’s einfach“ sehr schnell auf die Nase fallen kann, sieht man zu genüge an der Nürburgring- und der Schlosshotelaffäre.

Ganz zum Schluss noch zu der von „Markus“ (siehe ganz oben) angesprochenen Möglichkeit die Verbindungsstraße zwischen Langenberg und Hagenbach für den LKW-Verkehr zu sperren:
Das ist ganz einfach gesagt, nicht möglich.
Man kann eine Verbindungsstraße dieser Größe nicht ohne wirkliches Ausweichkonzept für den LKW-Verkehr sperren. Nebenbei weiß das nicht nur die CDU-Fraktion, sondern auch unsere Kollegen von SPD und freien Wählern.

Zum anderen und jetzt überlegen wir mal richtig, will die Landes-SPD die Hagenbach Variante!
Die wird einen Teufel tun, irgendwas zu entscheiden bevor dieses Projekt nicht realisiert ist. Eine Ortsumgehungsstraße Nord / Vergrößerung des Neubaugebiets Nord sind daher auch blockiert.)


Natürlich hat der Stadtrat, mit CDU-Mehrheit, bei der Entscheidung gegen den SPD-Antrag der sofortigen Einrichtung einer Einbahnstraße, nicht GEGEN die Anwohner der Luitpoldstraße gestimmt. Vielmehr haben wir FÜR Hagenbach gestimmt.
Das niemand morgens aus dem Bett gerissen werden will, weil ein LKW vorbeifährt, ist allen klar. Hier gilt natürlich mein ehrliches Mitgefühl und mein Verständnis bei allen Anwohnern von viel befahren Straßen. Der Stadtrat hat und wird versuchen sich eurer Probleme annehmen um eine Lösung zu finden die ALLEN gerecht wird. Ob dieser gordische Knoten - Das Verkehrsproblem von Hagenbach -, jedoch überhaupt so zu lösen ist, dass niemand Verkehrsbelastungen ausgesetzt sein wird, ist äußerst fraglich.


Eines haben die Anwohner auf jeden Fall geschafft. Sie haben durch Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit eine Diskussion angeregt und den Stadtrat veranlasst sich hieb-und-stich-feste-Fakten über die tatsächlichen Zustände in unseren Straßen zu bringen. Ein Anfang ist so auf jeden Fall gemacht.


Vielleicht habt Ihr andere Ansichten oder ganz neue Ideen wie wir den Verkehr aus Hagenbach rausbekommen, ohne einseitig eine Straße zu bevorzugen bzw. zu benachteiligen.
Ich werde diese auch gerne an unserem Stadtbürgermeister und die CDU-Fraktion weiterleiten. Ihr könnt mir gerne unter christian.eiswirth[at]hagenbach.de schreiben oder das hiesige Forum benutzen.

Beste Grüße!
Christian Eiswirth

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Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Administrator » Fr 14. Jan 2011, 13:32

Frage eines Lesers:
Weiß denn irgendwer in diesem Forum was diese Verkehrszählung ergeben hat?
Vielen Dank !

Chris
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Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Chris » So 16. Jan 2011, 10:48

Die Ergebnisse der Verkehrszählung liegen dem Stadtrat bisher noch nicht vor.
Die nächste Ratssitzung ist am 27.01.11, vielleicht steht dann die Luitpoldstraße wieder auf der Tagesordnung.


Gruß
C. Eiswirth

Heinz Traunmüller

Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Heinz Traunmüller » Mi 2. Feb 2011, 10:50

Meine Frage vom 14.01.2011 zum Ergebnis der Verkehrszählung 2010 bezog sich nicht auf die Luitpoldstraße sondern auf die Habsburgerallee. Ich möchte schlichtweg herausfinden, mit welchen - unterschiedlichen ? - Maßstäben in dieser Stadt gemessen wird. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren aber es entstand der Eindruck, daß ein Grüpplein geplagter Luitpoldstraßen-Bewohner kraft mächtiger Lobby kurzfristig eine Verkehrszählung durchsetzt während ein Heer geplagter Habsburgerallee-Bewohner mangels mächtiger Lobby fortgesetzt einfach ignoriert wird. Also bitte, da die Verkehrszählung ja mit Steuergeld bezahlt wurde, könnte man das Ergebnis der Einwohnerschaft nicht per Amtsblatt bekanntgeben ?

Vielen Dank und Beste Grüße
Heinz Traunmüller

Chris
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Re: Verkehrsbelastung in der Luitpoldstraße

Beitragvon Chris » Fr 4. Feb 2011, 20:56

Sehr geehrter Herr Traumüller,

wie dem aktuellen Amtsblatt (Ausgabe 5 vom 04.02.2011) zu entnehmen ist, soll am 10.02.11 im Bauausschuss, in nichtöffentlicher Sitzung, erstmals die Ausschussmitglieder über die „Vorstellung eines Verkehrskonzepts durch [eine] beauftragte Firma“ unterrichtet werde.
Da ich nicht dem Bauausschuss angehöre, gehe ich davon aus, dass es sich hierbei um die Ergebnisse der Verkehrszählung handeln könnte.

Wenn dies so wäre, ist mit sehr hoher Wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dem „ebenfalls wissbegierigen“ Stadtrat in der nächsten öffentlichen Sitzung vorgestellt werden. Diese wird wie immer rechtzeitig durch das Amtsblatt oder die örtliche Tageszeitung angekündigt.

Vielleicht finden Sie auch die Zeit – und darüber freuen sich die Stadträte immer – als interessierter Zuhörer die Sitzung zu besuchen. Ich würde mich freuen Sie zu sehen.

Bis dahin.
Lieber Gruß
Christian Eiswirth


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