Konzeptlosigkeit ist teuer!!

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.
Smilies
:biggrin: :confused: :geek: :sad: :smile: :surprised: :ugeek: :wink: :angel: :shock: 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :clap: :crazy: :eh: :lolno: :problem: :shh: :shifty: :sick: :silent: :think: :thumbdown: :thumbup: :wave: :wtf: :yawn:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Konzeptlosigkeit ist teuer!!

Re: Konzeptlosigkeit ist teuer!!

Beitrag von Buerger » Do 26. Nov 2015, 08:11

Wie weitreichend solche konzeptlosen Entscheidungen sein könnten ist vielleicht auch an meiner nachfolgenden Hypothese festzumachen:
Fakt ist, dass im Sanierungsgebiet Historischer Ortskern am Ende des letzten Jahres auf einmal noch knapp eine ¾ Million Euro für Maßnahmen zur Verfügung standen.
Aber:
Woher kommen diese Mittel auf einmal? - War doch immer von knappen Mitteln nach der Sanierung Ludwigstraße die Rede!
Konnten vielleicht aufgrund von Fördermittel-Engpass in der Vergangenheit Maßnahmen nicht durchgeführt werden?
Musste aufgrund fehlender / nicht zur Verfügung stehender Fördergelder vorzeitig abgelöst werden?
Waren diese Gelder vielleicht die ganze Zeit über für einen bestimmten Zweck festgelegt und nun wurde die Zeit knapp?
Hier hilft letztendlich nur ein sehr genauer Blick in die Unterlagen bzw. gezieltes Nachfragen.
Wie gesagt erst einmal eine Hypothese! – aber Fragen kostet ja nichts!

Konzeptlosigkeit ist teuer!!

Beitrag von Buerger » Mi 25. Nov 2015, 10:28

Nach sage und schreibe 10 Jahren scheint es nun endlich gelungen! Das, sogar nach eigenen Aussagen, konzeptlose Immobilienabenteuer Ludwigstraße 3 und 7 der Stadt Hagenbach befindet sich in einer entscheidenden abschließenden Phase.
Der Rheinpfalzartikel zeigt bereits jetzt schon sehr deutlich, dass dieses konzeptlose immobilienabenteuer unter dem Strich eine teure Angelegenheit gewesen sein muss. Eine saubere Bilanzierung ist hier nicht erkennbar bzw. ist die dortige Darstellung bereits stark relativiert, eher eine schön gerechnete, aber immer noch mit einem dicken Minus behaftete, erste Bilanz.
Hier ist nur eine saubere Gegenüberstellung aller Einnahmen und Ausgaben zielführend (Erwerbskosten, Zuschüsse, Mieten, Reparaturen, Steuern, Versicherungen, Verkaufserlös, Gutachten, etc. …) aber sehr wahrscheinlich gar nicht gewollt. Ich denke da z. B. noch an einen 20.000,-€ teuren Wettbewerb ohne offiziellen Abschluss, der zu diesem Abenteuer sicherlich dazu gehört.
Wie bereits gesagt auch nicht finanziell hinterlegte Dinge sind hier interessant, wie zum Beispiel die Zugangsregelung zum hinteren Grundstücksteil von Nr. 7. Hier wurde, zumindest offiziell, eine sehr harte und unnachgiebige Haltung der Stadt an den Tag gelegt.
Bietet sich doch alles geradezu an auf der nächsten Einwohnerversammlung dargestellt zu werden. Die Fragen hierzu kommen garantiert!
Ach ja, dieses Jahr war es ja anscheinend wieder mal nicht erforderlich eine selbige durchzuführen. Vielleicht aber im nächsten Jahr, da steht dann unter anderem noch eine Gesamtbilanz Sanierungsgebiet und der bevorstehende endgültige Abschluss und vielleicht das eine oder andere sich anbahnende Thema in Bezug auf ein Verkehrskonzept im Raum.

Vor dem Hintergrund andauernd klammer Kassen und den vorhandenen Schulden:
Schade um das viele Geld und die hierfür aufgewendete Zeit und Energie, das alles hätte man wesentlich sinnvoller einsetzen können.
Einzig positiv bleibt, dass die dauerhaft geldvernichtenden Immobilien nun anscheinend endlich (leider mit dem vielen Geld) weg sind!

Nach oben